Auszug aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen


§10. Beanstandungen und Reklamationen


10.1. Beanstandungen müssen uns sofort nach Ankunft der Ware schriftlich angezeigt werden. Gleichzeitig ist der beanstandete Artikel frei zurückzusenden.

10.2. Bei berechtigter und fristgerechter Mängelrüge kann Wandlung, nicht aber Minderung oder Schadenersatz verlangt werden.

10.3. Qualitäts- und Quantitätsmängel sind grundsätzlich umgehend, spätestens aber bis 5 Tage nach Erhalt schriftlich anzuzeigen.

10.4. Die Reklamation ist durch jeweils 5 Musterexemplare zu belegen.

10.5. Maßgebend für die Wirksamkeit der Mängelrüge ist in jedem Fall der Zeitpunkt des Zugangs. Ein Verzicht auf den Einwand der verspäteten Mängelrüge liegt auch dann nicht vor, wenn wir zunächst der Mängelrüge nachgehen und wegen einer Kulanzregelung korrespondieren.

10.6. Sollte eine Reklamation durch die Mangelhaftigkeit einer Lieferung wirksam werden, so haben wir ein Recht auf Nachbesserung innerhalb einer angemessenen und zumutbaren Frist. Üblicherweise gilt auch hier eine Frist von 90 Tagen ab Feststellung.

10.7. Sollte die Nachbesserung nach Ablauf der 90 Tage nicht zu einer einwandfreien Lieferung führen, so hat der Kunde das Recht auf Minderung, Wandlung bzw. Rücktritt.

10.8. Wir behalten uns das Recht vor, eine Nachbesserung abzulehnen und anstatt die Druckkosten teils zu erstatten, sollte eine Nachbesserung mit unverhältnismäßig hohen Kosten im Vergleich zur Verbesserung des Druckresultats verbunden sein.

10.9. Ein Anspruch auf Schadensersatz, auch wegen positiver Vertragsverletzung, wegen Minderung, Wandlung oder Rücktritt ist nicht möglich.

10.10. Generell ist bei Werbeartikeln mit einem Ausschuss in Höhe von 3-5% zu rechnen.

§11. Gewährleistungsansprüche


11.1. Mängelansprüche des Käufers bestehen nur, wenn der Käufer seinen nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügepflichten ordnungsgemäß nachgekommen ist.

11.2. LPB-Service hat zunächst das Recht zur Nacherfüllung/Nachbesserung oder Ersatzlieferung.

11.3. Die Nacherfüllung erfolgt durch Beseitigung des Mangels. Wir tragen im Falle der Mangelbeseitigung die erforderlichen Aufwendungen soweit sich diese nicht erhöhen, weil der Vertragsgegenstand sich an einem anderen Ort als dem Erfüllungsort befindet. Die Nachbesserung gilt mit dem zweiten vergeblichen Versuch als fehlgeschlagen, soweit nicht auf Grund des Vertragsgegenstandes weitere Nachbesserungsversuche angemessen und dem Käufer zumutbar sind.

11.4. Im Falle verzögerter oder misslungener Nachbesserung oder Ersatzlieferung kann der Käufer Rückgängigmachung des Vertrages oder Herabsetzung des Vertrages oder Herabsetzung der Vergütung verlangen. Eine weitergehende Gewährleistung und Schadenshaltung insbesondere bei Fehlschlagen der Nachbesserung wegen Verzuges oder Schlechterfüllung der Nachbesserungspflichten sowie für Mangelfolgeschäden ist ausgeschlossen.

11.5. Die Gewährleistungsansprüche des Käufers verjähren ein Jahr nach Ablieferung der Ware bei dem Käufer, es sei denn, wir haben den Mangel arglistig verschwiegen. In diesem Falle gelten die gesetzlichen Regelungen.